Letztes Jahr gewann bereits der VW Touareg "Stanley " des Stanford University Teams den 1. Platz beim DARPA Grand Challenge.

Jetzt präsentiert VW einen Prototypen eines absolut autonomen Autos auf Basis eines Golf GTI. Der nach Herbie`s Racing Nr. "53 plus 1" getaufte Wagen ist mit Laserscannern, Radar und einem auf Zentimeter genaues GPS ausgerüstet, die hinter dem Kühlergrill versteckt sind.
Diese Sensoren ermöglichen es dem Fahrzeug in Echtzeit seine Umgebung zu erfassen und Hindernissen sofort auszuweichen oder zu bremsen. Bei einem Test auf einer Rennstrecke fuhr das Fahrzeug mit bis zu 150 km/h die Runde in kürzerer Zeit und deutlich präziser als ein Testfahrer von VW.

Um zu beweisen, daß die Strecken nicht vorher einprogrammiert wurden, wurden von Zuschauern des Tests Pilonen auf der Teststrecke verteilt, um die das Fahrzeug erfolgreich herum fuhr.

Eigentlich hatten die VW Ingenieure die Technik entwickelt um Fahrzeuge ohne Testpiloten testen zu können. Ich kann mir aber vorstellen, daß es gerade in den USA mit seinen vielen Highways durchaus Sinn machen würde mit Autos zu fahren, die das steuern selbst übernehmen. Der Fahrer kann ja wieder übernehmen, wenn er den Highway verlässt.

Da kommen mir natürlich auch gleich die Terminator-Visionen, von völlig autonomen Robot-Panzern, die alles abknallen, was ihnen in den Weg kommt.
Roboter an der Front werden in einigen Jahren mit Sicherheit Alltag sein.

Quelle: dailymail.co.uk  


Nachtrag:

Ich muss mich berichtigen. Der Artikel der DailyMail hat verschwiegen, daß das Fahrzeug den Parcoure vor der Fahrt mit 150km/h erstmal im Schritt-Tempo abgefahren ist. Danach hat das Fahrzeug 30 Minuten lang die Ideal-Linie berechnet und ist diese dann wie auf Schienen abgefahren. Würde man also während des Rennens auf die Strecke springen würde man wohl unweigerlich umgespitzt. Ein Einsatz im Straßenverkehr ist somit auch auf längere Sicht hin nicht möglich. Für Reifen oder Komponenten-Tests ist diese programmierte Strecke natürlich sehr sinnvoll, weil man so immer exakt die gleichen Parameter hat. Ein Testfahrer könnte nie so genau fahren, wie das der Rechner kann. Muss auf jeden Fall sehr spooky sein in so einem Auto zu sitzen. Interessant finde ich, daß VW es geschafft hat die benötigten Fahrbahn-Scanner alle unter der Karosserie zu verstecken. Stanley hatte diese noch auf dem Dach und der Zweit-Platzierte Hummer H1 sah mehr aus wie ein Panzer, als wie ein Auto, vor lauter Technik auf dem Rücken.

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