Ich dachte ja eigentlich bisher, das Gerät sei einfach nur ein verdammt teures Spielzeug für Apple-Jünger, aber es ist mehr, viel mehr. O.k. billig ist es nicht, aber dank T-Mobile-for-Friends Aktion ist die Pseudo-Daten-Flat (nach 300MB wird auf ISDN Geschwindigkeit gedrosselt) bezahlbar und die einmaligen Kosten von 150€ sind es auf jeden Fall Wert, bedenkt man, dass der kleine Kasten mit abgerundeten Kanten mehr Rechenkapazität hat als so mancher PC noch vor ein paar Jahren.
Was mich am iPhone sofort begeistert hat, ist die intuitive Bedienung des Touchscreens, der eine überraschend hohe Auflösung hat. Die Bedienung ist wortwörtlich Kinderleicht, wie Maya mir beeindruckend bewies, indem sie sich, nach kurzem Papa zuschauen, das Gerät schnappte, entsperrte und fröhlich drauflos Wischte um das Menü von Links nach rechts zu bewegen. Ich musste es ihr allerdings schnell wieder wegnehmen, als sie anfing in meinen Exchange E-Mails herumzusurfen.
Allein das Entsperren des iPhones entlockt dem iPhone Neuling das erste „Ooooh… Aaaaaaah“. Spätestens wenn man zum ersten mal den Safari Browser geöffnet hat und mit 2 Fingern in eine Website gezoomed hat, folgt der nächste Entzückungs-Seufzer.
Killerapplikationen wie die GPS getriebenen Google Earth und Maps inkl. Streetview bringen einem zahlreiche Neider.
Die Datenflat reicht total aus, denn dank WLAN kann ich zu Hause auf dem Sofa E-Mails lesen und Surfen in hoher Geschwindigkeit und dabei das Inklusiv-Volumen schonen.
Natürlich gibt es inzwischen ein paar alternative Handies zum iPhone, aber ich keines kann dem iPhone in Sachen Bedienung und Design das Wasser reichen.
Einen AppStore mit unzähligen nützlichen, unterhaltsamen und o.k. auch total Sinn-befreiten Applikation kann weder Samsung noch Blackberry vorweisen.
