Nachdem Ballack als Kapitän unserer Nationalelf für das Spiel gegen Costa Rica wegen Verletzung ausfällt überlegt Bundestrainer Jürgen Klinsmann zum ersten mal in der Geschichte des Fussballs einen Roboter einzusetzen.

Die Reaktionszeit des japanischen Football Robots lässt allerding noch zu wünschen übrig.

Vorteil gegenüber Ballack - er kann auch gleich noch als Keeper eingesetzt werden.

Der amerikanische Ingenieur Ron Patrick hat ein ausgefallenes Hobby. Er baut Muscle und Drag Cars in seiner Freizeit. Sein abgefahrenstes Projekt ist ein silberfarbener New Beetle, der von einem 1500 PS starken F4 Phantom Triebwerk Generator-Turbine  (danke an Vincent Vega für die Aufklärung) beschleunigt wird! Der Spass hat satte 250.000$ gekostet. Ron gab einem Reporter an, dass er manchmal in den frühen Morgenstunden mit diesem Jet auf Rädern über den Highway 237 rast, während ein paar Freunde ihn per Walkie Talkies vor Bullen warnen. Bisher ist er nie erwischt worden.

Witzigerweise fiel die Wahl auf einen New Beetle, weil hier die Jet Engine von den Maßen der Aufhängung her am besten rein passte. Natürlich hat er mit seinem Team Statik-Berechnungen gemacht, damit es den Käfer nicht beim ersten anknippsen des Nachbrenners komplett zerlegt. ;-)

http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/c/a/2006/04/30/MNGJGII7BB1.DTL  

Freitag war ich mit meiner hochschwangeren Judith (noch knapp 6 Wochen bis zum Schlüpftermin) in der Uni-Klinik zu einem Doppler-Ultraschall. Der Grund für den spontanen Termin war ein kleines Kürzel, den Judiths Frauenärztin ohne Kommentar in ihren Mutterpass eingetragen hatte. „Wenig F.W.“ Sie vermutete richtig, dass es sich bei F.W. um Fruchtwasser handelt und bekam natürlich wie immer Panik. „Oh Gott, was ist, wenn das Kind sich zu wenig bewegen kann und sich die Nabelschnur um den Hals dreht …“. Die Frage ihrer Ärztin, ob denn schon mal eine Doppler Untersuchung gemacht worden sei, beruhigte Sie nicht wirklich. :-)

Wegen der Ärztestreiks herrschte in der Uni Hochbetrieb und so ließ man uns 4 Stunden warten, bis wir endlich dran kamen.
Die Wartezeit hatte sich allerdings gelohnt, nicht nur, dass Judith endlich beruhigt werden konnte, denn dem Kind geht es prächtig und alle Maße sind passend für die Schwangerschaftswoche, wir wurden auch noch mit einer Video Live Übertragung aus dem Unterleib belohnt.

Dank eines absoluten Hightech Geräts Philips IU22 konnten wir sehr detailiert und verblüffend plastisch wirkende Bilder unserer Tochter sehen. Ja, wir wissen endlich dass es garantiert eine Tochter wird! Der Gerät bedienende Arzt zoomte ganz nah an das Geschlechtsorgan heran und man konnte so ganz deutlich Schamlippen erkennen. Definitiv keine Hoden! Es wird also eine Prinzessin… was mich nicht davon abhalten wird, die Hälfte des Lego-Kastens bei meinem Bruder einzuklagen. :-)

Ich habe keine Ahnung, wie diese neuartigen Ultraschallgeräte funktionieren, aber man fühlt sich auf jeden Fall wie auf der Enterprise. Ausgestattet mit LCD Touch-Screen-Monitoren, BMW iWheel ähnlicher Joystick/Drehrad Steuerung, Videoausgang, automatischer Erkennung von Organen, Messung von Blutfluss, 3D Volumenberechnung, Sprachsteuerung und eingebautem Mini-Bildbearbeitungswerkzeugen ist das Teil bestimmt auch eine coole Alternative zu Playstation2 iToy bei der nächsten Party. Schwanzvergleich einmal anders. „Ätsch, mein Herz hat mehr Volumen als deins!“

Was für krasse Bilder das Gerät aus dem innern liefern kann, sieht man auf diesem Beispiel Bild. Dieses Baby nuckelt gerade genüsslich auf seinem Füßchen rum. Mehr Bilder hier.

Gestern kam mal wieder Terminator III in der Glotze und als Science Fiction Fan habe ich mich also gefragt, wie da der aktuelle Stand der Technik ist.

Hier ein paar gefundene Exemplare, die natürlich noch recht wenig mit Robotern zu tun haben, wie wir sie in Science Fiction Filmen immer dargestellt bekommen, aber zumindest kann man gravierende Fortschritte sehen.
 
Humanoide Roboter:

Hanson Robotics hat ein Material entwickelt, dass Haut nicht nur sehr ähnlich aussieht, sondern auch deren Eigenschaften nachahmt. So braucht man deutlich weniger Motor-Kraft um Mimik in einem Gesicht zu steuern und kann so kleinere und damit mehr Motoren verwenden, was wiederum zu natürlicheren Bewegungen führt.

http://www.hansonrobotics.com

Hier ein Video des von Hanson Robotics zum Leben erweckte Albert Einstein Robots:




Tieren nachempfundene Roboter:

Boston Dynamics hat gleich 4 Prototypen entwickelt. Darunter 2 Hunde für unterschiedliches Terrain, einen Kletter-Roboter, der wie ein Insekt an glatten Oberflächen oder z.B. Bäumen hochklettern kann und ein Last-Esel.
Boston Dynamics entwickelt vornehmlich für das US Militär.
Der Sinn des Last-Esels will mir nicht einleuchten. Man baut einen 50-100.000$ (wenn das mal reicht) Roboter der 44kg tragen kann, aber selbst deutlich mehr wiegt, bei Beschuss genauso schnell kaputt geht wie ein echtes Muli und dazu noch deutlich mehr Sprit braucht. Das lebende Muli kann man mit Wasser und Heu Füttern. Der Roboter will Energie in Batterie-Form. Glaube nicht, dass das Gerät so jemals zum Einsatz kommt.
Als "Proof-of-Concept" ist es allerdings schon sehr cool. Selbst einen kräftigen Tritt von der Seite kann der Roboter ausbalancieren. Vielleicht schicken Sie irgendwann solche Teile zum Mars anstatt einem Rover, oder es werden Roboter-Sänften für Kranke Menschen anstatt Rollstühlen gebaut. Diese könnten dann nämlich auch Treppen steigen.

Last-Esel:


RiSE Kletter-Robot:


RHEX:


http://www.bdi.com


Ein weiterer vielleicht für eine Mars Mission interessanter Roboter ist der schwimmfähige Schlangen Roboter, den Japanische Wissenschaftler entwickelt haben.
Sehr beeindruckend, wie gut die Fortbewegung von Schlangen umgesetzt wurde.
 

Cool. Der erste Schritt in Richtung Holodeck ist gemacht.

Japanischen Forschern ist es gelungen eine einfache Dot-Matrix in den Raum zu projizieren.

Diese werden mit hochfokusierten Lasern erzeugt, die die Luft an derfokusierten Stelle für eine Nanosekunde ionisieren und sich so des "Plasma Emissions-Phänomens" bedienen. Klingt abgefahren, ist es wohl auch. Auf jeden Fall sieht das menschliche Auge scheinbar an der Stelle der Ionisierung so ein Nachblenden (weil das Auge/Gehirn zu träge ist) und deshalb entsteht ein Bild im Raum.
 
3d plasma display
 
 
 
Ein paar Meldungen der letzten Wochen haben mich ziemlichumgehauen. Da sind ein paar Entwicklungen im Gange, die uns High-Tech Gimmickswie wir sie aus Star-Trek oder Star-Wars kennen schon bald realisieren.
 
Beginnen wir mit:

3D-Fernsehen

Bereits seit 1999 sind erste 3D-Monitoreauf dem Markt, die ohne Brille auskommen. Diese Displays funktionieren aufBasis einer Trapez-Maske, die über dem Display liegt so 2 verschobene Bilderanzeigt. In jeder Micky-Maus kann man diesen Effekt bei diesenWackelbilder-Aufklebern sehen. Dieses Jahr wurden zum ersten mal nebenMonitoren für CAD-Anwendungen, HDTV fähige LCD Fernseher mit dieser Technologievorgeführt.
http://www.x3dworld.de/
 
Grund genug für T-Online auf diesen Zukunftstrendaufzuspringen und schon bald via IP-TV(also Fernsehen via DSL) 3D Fernsehprogramme anzubieten! Da hier die benötigteBandbreite durch die doppelte Bildanzahl für 3D Fernsehen noch höher ist alsbei HDTV ist dazu eine deutlich schnellere DSL Technik nötig. Hierzu hat dieTelekom/T-Online bereits damit begonnen in den Großstädten Glasfaserkabel bis in die Haushalte (letzte Meile) zu verlegen. Sokann man in Deutschlands Metropolen schon bald mit 50Mbit surfen und das so genannte Triple-Play nutzen, alsoFernsehen, Internet und Telefonie aus einem Kabel.
Die nächste Olympiade2008 in Peking soll bereits in 3Dausgestrahlt werden. Die Schlitzaugen überholen uns also schon wieder.
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/03.02.2006/2329018.asp
 
 
Pocket-Size HDTV Laserdisplay
 
 
Das amerikanische Unternehmen Light Blue Optics hat ein nurZigarettenschachtel grosses Gerät auf Basis eines Laserstrahls entwickelt, dasauf jede beliebige glatte Oberfläche ein S-HDTV Bild mit 2048x1280 Pixelnanzeigen kann. Derzeit noch in Monochrome. Bis Ende 2006 soll aber auch einModell mit Farbe verfügbar sein. Geplant ist es, die Display Einheit so starkzu verkleinern, dass Sie in einen Pocket-PC oder Handy passt.
Krass… Handy auf den Tisch stellen und an der Wand dahinter ein hochauflösendesBild projizieren. Ich frage mich nur, ob ein handelsüblicher Akku reicht umeinen Laser länger als 5min anzusteuern?
 
 
Video auf beliebigeOberfläche projizieren
 
 
Ein paar Studenten der Uni Weimar haben ein Startupgegründet um ihre entwickelte Projektor-Software zu vermarkten. Die Softwareermöglicht es auf beliebigen Untergründen Videos anzuzeigen. Dazu wird zumkalibrieren ein Raster auf den Hintergrund geworfen um die Tiefen-Struktur zuerkennen und dies per Videokamera aufgenommen. Das Videosignal des Projektorswird nun durch die Software so angepasst, dass der Hintergund ausgeblendet wird,indem die Struktur und Farben einfach vom Bild subtrahiert werden. Das Ergebnisist verblüffend.
Anwendungsbereiche sind vor allem Grossevents, bei denen keine geeigneteLeinwand zur Verfügung steht. Zur Fußball WM hat man also die Möglichkeit dankder Software das Endspiel auf die Hauswand des Nachbarn zu projizieren ohneQualitätseinbussen.
Die Entwickler haben die Zukunftsvision Mini-Projektoren zuentwickeln, die ein eine Tischplatte, Wand etc. zum Display macht.
 
Können die sich nicht mit den Entwicklern des Laser-Displayszusammentun?
 
Mit dem neuen Mediengenuss in 3D und HDTV kommt natürlichdas nächste Problem auf uns zu. Speicherplatz! Vieeel Speicherplatz!
Bei heutigen magnetischen Festplatten kommt man so langsam an das physikalischmachbare. Näher zusammenrücken kann man die Bits nicht mehr. Es wird also Zeitfür…
 
 
 
Das Holographische Speichermedium
 
In den USA hat jetzt ein Unternehmen ein Patent für einholographisches, wiederbeschreibbares Medium registriert. Mit einem ultraviolettenLaserstrahl wird es möglich Atome im 3-dimensionalen Raum zu verschieben und soDaten zu speichern.
Ich habe versucht zu kapieren, wie das technisch genau aussieht, bin abergescheitert. :-)
Mir reicht die faszinierende Information, dass man damit aufeinem 3.5“ Medium sage und schreibe 1,2 Petabyte speichern kann! Um es mal inMP3`s von je 3MB auszudrücken:
~349.176.000 MP3s auf einer verdammten Disc!