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Web2.0 für BMW-Fahrer

Geschrieben von Sven Jansen am 29.01.2007 in angesurftes , web2.0

Videoportale schießen zur Zeit ja wie Pilze aus dem Boden und glaubt man Bill Gates hat das herkömmliche Fernsehen in spätestens 5 Jahren ausgedient.
Da könnte was dran sein, denn wieso soll ich den ganzen Abend rumzappen und mich über die hundertste Sendung der Kategorie Unterschichten-TV ärgern, wenn ich im Internet genau die Unterhaltung finde, die meinem Interesse entspricht. Bisher wird man dabei auch noch nicht mit penetranten 8-Minuten-Werbeblöcken zum pinkeln-gehen gezwungen. Man kann sich der TV-Werbung ja auch überhaupt nicht entziehen, weil die Medien-Konzerne durch absprachen ihre Werbeblöcke auf allen Kanälen synchron laufen lassen, so das man gar nicht erst auf die Idee kommt weiter zu zappen, weil ja eh nur überall gerade der schwule Katzenbesitzer was von Thunfisch in Aspik säuselt. Im Internet sieht das anders aus. Derzeit wird Werbung noch dezent am Rande des Videos eingeblendet oder ein kurzer Spot vor dem abspielen des Videos abgenudelt. Das finde ich noch absolut erträglich und ich hoffe, daß das auch so bleibt. Die Internet-User reagieren auf nervige Veränderungen recht schnell, so das sich die Service-Anbieter gut überlegen müssen, ob sie diese mit zu viel nerviger Werbung nicht vergraulen. Die Konkurrenz ist ja nur einen Mausklick entfernt.

Nachdem sich jetzt auch die großen Fernsehsender mit ihren eigenen Videoportalen wie clipfish.de an die neuen Medien herantasten um den Anschluß nicht zu verlieren kommt bereits die nächste Stufe: Themen-Video-Portale".

Zu den ersten gehört wohl Vroomworld.com. Das wird wohl das Mekka aller BMW-Prolls und Tuning-Fanatiker. Hier findet man unzählige Videos rund um´s Thema PS-Monster und nackter Haut.

Ein paar auf Anhieb gefundene Videoschnipsel:

Beim aufdröhnen des 600PS Motors dieses Golfs schlägt das Herz des VW-Club-Vorsitzenden Purzelbäume.

Hier der Beweis, dass Killerspiele nicht das Problem sind, sondern wohl eher die Need-for-Speed Games.


Und hier noch ein recht bekanntes "Babe", das zur Zeit ja wieder mit einem gekonnt inszenierten Skandälchen durch die Presse geht. ;-) *Bösen Blick von Judith ernt`*

http://www.vroomworld.com/view_video.php?viewkey=e5e9f6611e2ee05a31ce  

Ich bin gespannt auf weitere Themen-bezogene Portale.
Zu welchen Themen fehlen denn welche? Womit kann man noch Millionen verdienen, wenn man jetzt auf den Web 2.0 Zug aufspringt?

Nachtrag:
Vroomworld hat sich scheinbar über meine Rezension gefreut.
http://www.vroomworld.com/blog/index.php/2007/01/31/feedback/

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Audi R8

Geschrieben von Sven Jansen am 24.10.2006 in technik die begeistert

O.k. es ist kein Familien taugliches Fahrzeug, aber als Zweitwagen für Ausfahrten an die Côte d’Azur könnte ich mir dieses 420 PS starke Meisterwerk von Audi schon vorstellen.

Ein Traumhaft schönes Fahrzeug.

Letztes Jahr gewann bereits der VW Touareg "Stanley " des Stanford University Teams den 1. Platz beim DARPA Grand Challenge.

Jetzt präsentiert VW einen Prototypen eines absolut autonomen Autos auf Basis eines Golf GTI. Der nach Herbie`s Racing Nr. "53 plus 1" getaufte Wagen ist mit Laserscannern, Radar und einem auf Zentimeter genaues GPS ausgerüstet, die hinter dem Kühlergrill versteckt sind.
Diese Sensoren ermöglichen es dem Fahrzeug in Echtzeit seine Umgebung zu erfassen und Hindernissen sofort auszuweichen oder zu bremsen. Bei einem Test auf einer Rennstrecke fuhr das Fahrzeug mit bis zu 150 km/h die Runde in kürzerer Zeit und deutlich präziser als ein Testfahrer von VW.

Um zu beweisen, daß die Strecken nicht vorher einprogrammiert wurden, wurden von Zuschauern des Tests Pilonen auf der Teststrecke verteilt, um die das Fahrzeug erfolgreich herum fuhr.

Eigentlich hatten die VW Ingenieure die Technik entwickelt um Fahrzeuge ohne Testpiloten testen zu können. Ich kann mir aber vorstellen, daß es gerade in den USA mit seinen vielen Highways durchaus Sinn machen würde mit Autos zu fahren, die das steuern selbst übernehmen. Der Fahrer kann ja wieder übernehmen, wenn er den Highway verlässt.

Da kommen mir natürlich auch gleich die Terminator-Visionen, von völlig autonomen Robot-Panzern, die alles abknallen, was ihnen in den Weg kommt.
Roboter an der Front werden in einigen Jahren mit Sicherheit Alltag sein.

Quelle: dailymail.co.uk  


Nachtrag:

Ich muss mich berichtigen. Der Artikel der DailyMail hat verschwiegen, daß das Fahrzeug den Parcoure vor der Fahrt mit 150km/h erstmal im Schritt-Tempo abgefahren ist. Danach hat das Fahrzeug 30 Minuten lang die Ideal-Linie berechnet und ist diese dann wie auf Schienen abgefahren. Würde man also während des Rennens auf die Strecke springen würde man wohl unweigerlich umgespitzt. Ein Einsatz im Straßenverkehr ist somit auch auf längere Sicht hin nicht möglich. Für Reifen oder Komponenten-Tests ist diese programmierte Strecke natürlich sehr sinnvoll, weil man so immer exakt die gleichen Parameter hat. Ein Testfahrer könnte nie so genau fahren, wie das der Rechner kann. Muss auf jeden Fall sehr spooky sein in so einem Auto zu sitzen. Interessant finde ich, daß VW es geschafft hat die benötigten Fahrbahn-Scanner alle unter der Karosserie zu verstecken. Stanley hatte diese noch auf dem Dach und der Zweit-Platzierte Hummer H1 sah mehr aus wie ein Panzer, als wie ein Auto, vor lauter Technik auf dem Rücken.

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