Die Telekom ändert den Namen ihrer Marke T-Com auf T-Home um dem Kunden "eine bessere Orientierung" zu geben, er stehe ja im Mittelpunkt (und ich dachte die Aktionäre wären wichtiger...).

http://www.winfuture.de/news,31818.html


Der Telekom geht der Arsch auf Grundeis, weil sie dieses Jahr einen Rekord-Verlust an Kunden einstecken muss und die Mitarbeiter nicht damit einverstanden sind für einen Hungerlohn guten Service zu bieten, den die Telekom bitter nötig hätte und das einzige, was dem Management einfällt ist eine Namensänderung um die Verwirrung komplett zu machen?

Es hat doch schon kein Mensch kapiert, wann man sich an T-Com oder T-Online wenden muss und die Trennung der Unternehmen hat mitunter zu Abbuchungs und Umschaltungs-Chaos geführt (Zeitschriften wie ct` berichten aktuell vermehrt darüber) und jetzt also einfach ein neuer Name und der Kunde wird besser bedient? Wer`s glaubt...

Good Night Telekom, T-Com, T-Online, T-Home... whatever...

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Braune Ware

Geschrieben von Sven Jansen am 27.08.2006 in kommentiertes

Auf der Suche nach einer Reklamationsstelle auf den Webseiten von LG Electronics (weil unser Home-Cinema-System mit Funk, im Standby Modus fiept) bin ich über seltsame Kategorien gestoßen.

lg braune ware


"Weiße Ware" und "Braune Ware". Unter Weiße Ware sind Artikel wie Wasch- und Spülmaschinen, sowie Kühlschränke gelistet gewesen, so daß mir dieser Begriff zumindest halbwegs logisch vorkommt. Aber "Braune Ware"??? Klingt doch sehr nach einem Marktplatz für rechtsradikales Liedgut in CD-Form. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Produkt-Gattung aber um Hi-Fi Equipment. Eine Suche bei Google listet vor allem Im/Export Firmen, so daß ich vermute, daß dieser Begriff hier wohl noch in Verwendung ist.
Wikipedia gibt zu diesem Begriff folgendes aus:
"Braune Ware bezeichnet Geräte der Unterhaltungselektronik, z.B. Fernsehgeräte, da sie früher häufig furnierte Holzgehäuse hatten. Heutzutage geht auch bei der Braunen Ware der Trend in Richtung "Vernetzung", meist über UPnP."
Jetzt frage ich mich aber, was die Macher, der LG Webseite geritten hat, als sie ihre Kategorien auf der Webseite mit Begriffen aus den frühen 20er Jahren bestückt haben!
Ich nehme nämlich stark an, daß dieser Begriff meiner Generation nicht geläufig ist. Da sind mir dann doch Anglizismen wie "Home-Entertainment-Systems" lieber.

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RTFM war gestern - heute gilt JFGI

Geschrieben von Sven Jansen am 16.06.2006 in allgemeines
Man kennt das zur Genüge. Ein Bekannter oder Kunde ruft an (normalerweise der, den man sowieso schon x-mal am Tag an der Strippe hat) und will zum hundersten mal wissen, wie man im Outlook die Authentifizierung bei POP3 Accounts einstellt. Früher galt hier: RTFM (read the fucking manual).

Da aber never ever irgendjemand eine Anleitung liest, gilt heute entsprechend:

"JFGI" - JUST FUCKING GOOGLE IT!
Für Rezepte gilt entsprechend: JFCI - JUST FUCKING CHEFKOCH IT.  :-)

Das mit 4 Mio $ Venture Capital ausgestattete Silicon Valley Start-Up Blue Security Inc. hat heute seine Webseite vom Netz genommen und sämtliche Aktivitäten beendet. Das Unternehmen hatte die Idee Spammer mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Auf jede verschickte Spam-Mail, die ein bei Blue Security angemeldeter Kunde bekam, wurden PING-Pakete an den sendenden Server von sämtlichen Kunden geschickt. Bei 522.000 Kunden kann man sich vorstellen, was das bedeutete. Der Spam-Host wurde blockiert und konnte so keine weiteren Spam-Mails mehr verschicken.
Klingt für mich nach einer Scheiss Idee, denn dass die Spam-Mafia das nicht lange mit anschauen würde, war ja klar. So wurde dann Anfang Mai von russischen Spammern ein Gegenangriff gestartet, der einem Atomwaffen-Erstschlag im Netz gleichzusetzen ist. Willkommen im Cyber-War Zeitalter! Die DDOS (Distributed-Denial-of-Service) Attacke von unzähligen gehackten Rechnern ahnungsloser Besitzer führte nicht nur zu einer Blockade des Servers von Blue Security, sondern blockierte auch gleich noch die Blog-Services Typepad und LiveJournal, sowie die Download-Plattform Tucows. Alles in allem waren ein paar Millionen Webseiten platt.
Grund genug für das Startup die weiße Flagge zu hissen und aufzugeben um einen weiteren Krieg im Netz zu verhindern. Der Spammer teilte nämlich Blue Security Inc mit, dass das nächste Ziel nicht mehr sie selbst seien, sondern deren Kunden.

Das zeigt, welche Macht das organisierte Verbrechen im Netz bereits hat und wie machtlos man scheinbar ist. Es kann aber doch nicht sein, dass wir uns damit begnügen müssen immer neue Filtertechniken einzusetzen. Der Traffic entsteht ja doch. Wieso werden Unternehmen, für deren Produkte in Spam geworben wird nicht wegen "Verhinderung des reibungslosen Betriebs des Internets" zu Haftstrafen verurteilt.

Wieso sind diese Dauerspammer in meinem Blog noch online???

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Dank Akismet Plugin bin ich Comment-Spammer vorerst losgeworden.
Wir als einzelne kleine Hansele im Netz können nicht viel ausrichten, aber wieso verfolgen die grossen Übersee-Leitungs-Besitzer Spammer nicht? Vielleicht, weil diese massig Traffic erzeugen, der von irgendjemandem bezahlt wird?
Zumindest hat AOL angefangen Spammer in den USA zu verklagen und den ersten Spam-Knasti haben wir AOL auch schon zu verdanken.

Ich kapiere nicht, warum es keine Internet-Task-Force gibt, die sich wie Interpol auf die Suche nach Verbrechern im Netz macht. Die kochen auch alle nur mit Wasser und sie machen Fehler. Es muss also möglich sein, sie zu verfolgen und dingfest zu machen. Es muss sich nur jemand darum kümmern!

"Hacker für eine freies Internet" vereinigt euch und kämpft gemeinsam gegen die Spam-Mafia, anstatt schlecht geschützte Game-Server zu knacken (ist doch langweilig).

Ich habe nur das Gefühl, dass es so viele Unternehmen gibt, die von Spam profitieren (z.B. die Hersteller von Anti-Spam Lösungen, Backbone Besitzer etc.), dass überhaupt kein Interesse besteht etwas dagegen zu tun.

Oder irre ich mich? Ich hoffe es!

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Guhl

Geschrieben von Sven Jansen am 07.05.2006 in kommentiertes

Ich muss aus aktuellem Anlass (grad lief wieder eine Werbung von denen im TV) was loswerden. Welcher verkokste Corporate Identity Kreative ist eigentlich auf die bekloppte Idee gekommen ein Haarwaschmittel GUHL zu nennen? Dabei weiß doch jeder, der mal Rollenspiele wie Dungeons&Dragons, Das schwarze Auge etc. gespielt hat, dass GUHL definitiv kein Name ist, den man für ein Pflegeprodukt verwenden möchte, denn es handelt sich dabei um einen leichenfressenden Friedhofs-Dämon oder auch Diener von Vampiren.

Sogar bei Wikipedia gibts dazu einen Eintrag:

http://de.wikipedia.org/wiki/Guhl

guhl ghul ghoul