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Ich bin kein Chucks Typ

Geschrieben von Sven Jansen am 19.04.2009 in kommentiertes
Mit der nahenden Midlife-Crisis (ich steuere ja unaufhaltsam auf die 35 zu) hat mir meine deutlich jüngere Frau eine klamottentechnische Verjüngungskur verpasst, indem Sie mir ein paar hippe Converse Low Chucks bestellt hat.
Beim anprobieren dachte ich... "ja, doch... sieht schon irgendwo total sportlich nach Skater aus, macht mich ca. 5-10 Jahre jünger".
 
Nachdem ich die Schlurpen aber den ersten Tag an hatte, fielen mir die Gründe wieder ein, warum ich schon immer ein Problem mit Chucks hatte.
 
1. Sie geben zu wenig Halt. Das mag zwar für einen "Sri-Sicksti" auf dem Skateboard noch praktisch sein, für den Alltag taugt das aber nicht. Besonders wenn man wie ich, "Senk-Spreiz-Knickfüsse" hat (knicke leicht nach innen ein).
2. Die weisse Kappe vorne verschmutzt sehr schnell.
3. Sie quitschen! Man rutscht mit der Socke hinten immer am Kunstleder (oder ist das etwa echtes?) hoch und runter und das erzeugt Geräusche als wäre man mit den Schuhen vorher durch eine 30cm tiefe Pfütze gelaufen.
4. Sie sind vorne nicht breit genug für mich. Meine Zehen werden zusammengedrückt, was zu Druckstellen und Schmerzen nach 8 Stunden tragen führt (eine Nummer größer kaufen führt nur zu mehr gequietsche).
5. Die Zunge rutscht immer nach links bzw. rechts und drückt ebenfalls und sieht doof aus.
6. Die untersten Metallösen für die Schnürsenkel drücken von oben, durch das knicken des Obermaterials, beim Laufen auf die Zehen (ebenfalls sehr unangenehm).
 
Alles in allem... ein echt beschissener Schuh, der nicht nur ergonomisch eine Katastrophe ist, sondern auch noch für geschätzte 2,50$ in China produziert wird, aber für minimum 70€ im Laden steht.
 
Ich hoffe nur, dass der Schuh noch ein wenig einläuft, weil so ist er eigentlich nicht tragbar.
 
converse chucks fail
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Gottlose - Buskampagne

Geschrieben von Sven Jansen am 12.03.2009 in kommentiertes
Nach dem britischen Vorbild "Atheist Bus" gibt es jetzt auch in Deutschland eine Initiative von Atheisten, die über Werbung auf öffentlichen Verkehrsmitteln für eine Irrglauben befreite Welt wirbt.
Ich bekenne mich gerne als Atheist, der nicht an eine übergeordnete Macht glaubt, die dann aber doch immer tatenlos zusieht, wenn es drauf ankommt und für Menschen als Entschuldigung für ihre Gräueltaten herhalten muss.
Ich glaube vor allem an mich selbst. Verantwortung kann nicht an einen imaginären Dritten abgegeben werden, dessen Existenz mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.
 
Wenn auch Du in Zukunft in einer von Glaubenskriegen befreiten Welt leben möchtest, dann kannst Du die Aktion hier unterstützen.
 
es gibt keinen gott buskampagne 
From: Lisa G. omh[Klammeraffe]gmx[Punkt]at
Website:
Nachricht: Sehr geehrte Frau Judith Jansen,

ich bin auf Ihren interessanten Blog www.pixeljunkie.de gestoßen und möchte Ihnen gerne folgenden Vorschlag machen: Wir stellen Ihnen kostenlos einen Beitrag
für Ihren Blog zur Verfügung, der zu Ihrem Thema passt und einzigartig ist.

Im Gegenzug dürfen wir im Beitrag zwei Links zu www.spiel....com setzen.
Ich bitte Sie um eine Rückmeldung.

Schöne Grüße
Lisa G.

(Namen geändert/unkenntlich gemacht)

Die Spinnen die Ösis!

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Schäuble abwählen

Geschrieben von Sven Jansen am 24.07.2007 in kommentiertes

Du bist auch der Meinung, das unser Innenminister die Grundfesten unserer Demokratie mit dem Ausbau des Überwachsungsstaats erschüttert und für Deutschland nicht mehr tragbar ist? Dann wähle ihn ab, bevor Deutschland ein zweites mal eine Stasi bekommt.

wegtreten 468 ani

Ende letzten Jahres hatte meine alte Krankenversicherung massiv die Preise erhöht, weshalb ich mich zum Wechsel der Versicherung für mich und Maya entschloss. Maya`s Kündigung wurde freundlich aber bestimmt zurückgewiesen, da ich keinen Nachweis mitgesandt hatte, dass Maya mit der Kündigung einverstanden gewesen sei. Ein einfacher Blick auf Maya`s Geburtsdatum hätte den folgenden Briefverkehr unnötig gemacht.

Meine Antwort an die Signal Iduna:
 
 

[meinung]

Die ARD Kinderreporter haben Politiker zum Thema Internet interviewt und das Ergebnis ist erschreckend.

Da kommen doch tatsächlich Antworten wie: "Ich war da auch schon 1 mal drin".
"Browser? Was war das doch gleich?"

Das zeigt mal wieder beeindruckend die Inkompetenz unserer Regierung. Ich kann ja wohl erwarten, dass sich Politiker wenn sie in einer Position sind, in der sie Entscheidungen treffen, die ein ganzes Land betreffen über DIE Veränderung des 21. Jahrhunderts bescheid wissen. Man spricht nicht umsonst davon, dass das Internet eine ähnliche Veränderung bringen wird, wie damals die Industrialisierung.

Ich erwarte ja nicht, dass die alle (wie die Kanzlerin) ein Blog, Podcast oder eine mySpace Seite haben, aber wer noch nicht mal Google kennt, der gehört wirklich nicht in diese zeit und sollte abdanken!

Das sind dann die selben Nasen, die eine Vorratsdatenspeicherung für sämtliche Aktivitäten im Internet fordern und First-Person-Shooter verbieten wollen.

Guckst Du: Farliblog  

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Olympia 2012 Logo Desaster

Geschrieben von Sven Jansen am 07.06.2007 in kommentiertes

[meinung] 

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und gibt es immer wieder geteilte Meinungen zu Designs, Logos und Maskottchen diverser Sport-Veranstaltungen (man erinnere sich an das Fussball WM 2006 Logo und der blöde Go-Leo als Maskottchen, oder wie dieser Samson für Arme hieß.

Das die Präsentation eines Sport-Event Logos solche Wellen schlägt wie aktuell beim Olympia 2012 ist neu und dabei doch sehr verständlich, denn was da präsentiert wurde ist meiner Meinung nach eine Beleidigung für jedes nicht Farben-Blinde Individuum.
Nicht nur, daß das 2-farbige in Neon-rosa und gelbem Schattenwurf gehaltene Logo als animierte Version bereits mehrere Epilepsie-Anfälle ausgelöst haben soll, weshalb man das Videomaterial auf der offiziellen Webseite sofort wieder entfernte, es verursachte bei mir sofort Magenkrämpfe und löst mit Sicherheit auch Augenkrebs aus!

Was haben die eigentlich geraucht, als sie diesen Vorschlag ausgewählt haben? Die hatten doch da bestimmt zahlreiche Varianten auf dem Tisch liegen und dieser Entwurf, der eigentlich nur von einem 15 jährigen Sprayer auf Speed stammen kann, war doch bestimmt nur auf dem Tisch, damit die Auswahl größer wirken sollte.
Ich kann mir schon vorstellen wie das gelaufen ist. Die Design-Agentur (Wolff Olins), die übrigens umgerechnet 600.000€ für diesen Käse kassiert, hat einen hochbezahlten "Art-Director" drangesetzt und dazu noch 10 Praktikanten und Azubis als Hausaufgabe das Olympia Logo aufgetragen. Die Lieferten eine Menge Bockmist ab, den man unter das gut gestylte Logo mischte und dem Kommitee präsentierte. Dort passierte, was nicht hätte passieren dürfen. Die Entscheider wählten ausgerechnet einen hässlichen Praktikanten Entwurf aus und das Profi Logo landete auf dem Abstell-Gleis. Das ist nämlich nicht unüblich im Agentur-Business. Man präsentiert eine Menge Müll um den Kunden dahin zu leiten, wo man ihn haben will. Wenn Du nur scheisse auf dem Tisch ligen hast, wählst Du nunmal eher das aus, was positiv hervorsticht.
Ein weiterer Trick ist es z.B. bei Designs und Layouts absichtlich Fehler einzubauen, damit der Kunde was zum Meckern findet. Findet er nämlich nichts, kannst Du aber sicher sein, dass er dein perfektes Design zerstört und durch eigene unqualifizierte Ideen ersetzt.

Bereits nach 4 Tagen haben bereits 45.000 Personen eine Petition unterschrieben, die das Logo loswerden wollen. Selbst das provisorische Logo war noch besser als dieses Kinder-Gekritzel im 80er Jahre Retro Look. 

Die BBC News Online hat ihre Leser dazu aufgefordert eigene Entwürfe einzusenden und mir gefallen da auf Anhieb schon ein paar sehr gut.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_pictures/6722205.stm  

Ich bin gespannt, wer sich in diesem Design-Streit durchsetzen wird. 

Die Telekom ändert den Namen ihrer Marke T-Com auf T-Home um dem Kunden "eine bessere Orientierung" zu geben, er stehe ja im Mittelpunkt (und ich dachte die Aktionäre wären wichtiger...).

http://www.winfuture.de/news,31818.html


Der Telekom geht der Arsch auf Grundeis, weil sie dieses Jahr einen Rekord-Verlust an Kunden einstecken muss und die Mitarbeiter nicht damit einverstanden sind für einen Hungerlohn guten Service zu bieten, den die Telekom bitter nötig hätte und das einzige, was dem Management einfällt ist eine Namensänderung um die Verwirrung komplett zu machen?

Es hat doch schon kein Mensch kapiert, wann man sich an T-Com oder T-Online wenden muss und die Trennung der Unternehmen hat mitunter zu Abbuchungs und Umschaltungs-Chaos geführt (Zeitschriften wie ct` berichten aktuell vermehrt darüber) und jetzt also einfach ein neuer Name und der Kunde wird besser bedient? Wer`s glaubt...

Good Night Telekom, T-Com, T-Online, T-Home... whatever...

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H2.0

Geschrieben von Sven Jansen am 07.05.2007 in drüber gelacht , kommentiertes

Mal was für die Kategorie Schlepper-Nepper-Bauernfänger:

Wasser2.0 könnte man wohl die auf http://www.h2omwater.com angebotene Esoteriker-Wasser nennen, dass mit positiver Energie angereichert ist.

Promoting positive energy for people and the planet, H2Om uses words, colors, music, and vibrations as the driving force behind the intention infused natural spring water.

Das Wasser wird über spezielle Frequenzen mit verschiedenen Schwingungs-Geschmacksrichtungen angereichert, die quasi direkt aus dem Universum kommen.
Für 34,95$ pro Kasten (*boah* was müssen die einen Reibach machen) kann man zwischen den Energiearten: Liebe, Gesundheit, Willensstärke und einigen anderen wählen.

Ob sich das Wasser bei den hiesigen Milchzucker-Kügelchen-Gläubigern verkaufen würde, mag ich angesichts des absolut frechen Preises zu bezweifeln. 

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Maxdome DRM Schrott

Geschrieben von Sven Jansen am 04.05.2007 in kommentiertes , web2.0

Ich ja schon wieder soooo einen Hals! $%&§%§!!

Was Maxdome alias Pro7/1&1/United Internet da im Fernsehen immer als supa-dupa TV-on-demand anpreisen ist ja wohl der letzte Dünnpfiff. 

Bevor man einen alten Schinken aus der Film-Datenbank anschauen kann, bzw. in meinem Fall ein Goodie (Making of zu Spiderman 3) werden einem diverse technische Hürden zwischen die Beine geworfen.

1. Ich surfe im Firefox und werde erstmal darauf aufmerksam gemacht, dass mein Browser nicht kompatibel sei. Ohne Internet Explorer und PC geht schonmal gar nichts. Im Zeitalter von rapide steigenden Firefox und OS-X Nutzer-Zahlen ist das ja wohl nicht mehr zeitgemäß. 

2. Beim Anklicken eines Films springt erstmal meine CPU aus dem Office-Mode in High-Speed und verbrät ab sofort unter lautem Dauer-Gebrumme des Lüfters 100% CPU. (Mein Notebook hat einen 1,86Ghz Centrino und wurde vor wenigen Tagen frisch installiert).

3.  Dann geht ein Popup auf gleich gefolgt von einer Javascript Fehlermeldung (pfusch Coding!). Wenn man hier die Frage danach, ob man weiteres Javscript trotz des Fehlers ausführen will mit NEIN beantwortet darf man die Seite reloaden. Mit JA gehts weiter.

4. Jetzt wird am oberen Bildschirmrand des Mini-Popups eine Active-X Errormeldung angezeigt. Ein weiterer Klick führt zum nächsten Popup, bei dem ich die Installation des Active-X bestätigen muss.

5. Das Popup darunter reloaded und zeigt die nächste Error-Meldung. Mein Browser müsse Cookies erlauben (tut er eigentlich) und der Windows Media Player 10 (den braucht man Minimum) müsse Lizenzen automatisch erwerben. Das will ich eigentlich nicht! Kommt man aber wohl nicht drum herum. 

6. Ab in den Media-Player durch die Einstellungen zu den Datenschutz-Einstellungen geklickt und "Lizenzen automatisch erwerben" eingeschaltet. Es folgt ein weiteres Popup, dass mich fragt, ob ich die lizenz nun downloaden möchte. Ich habe natürlich bestätigt.

7. Ein weiterer Dialog erklärt mir, dass die Lizenzen nun in meinem User Home abgelegt wurden, aber die "Übertragung eingschränkt abgeschlossen" sei (was auch immer das heissen mag).

8. Wer denkt, er hätte es jetzt geschafft, der irrt gewaltig. Ein Klick auf den Play Button im immer noch geöffneten Browser bewirkt rein gar nichts. Totenstille. Zumindest hat sich die CPU inzwischen beruhigt.

9. "In exernem Player starten" öffnet ein Download Popup und will die asxPlaylist.asx mit meinem GOM-Player öffnen (den ich übrigens sehr empfehlen kann!), also speichern und händisch im Media-Player öffnen. Denkste! Die nächste Error-Meldung. Die Datei könne nicht gespeichert werden, weil die Quelldatei nicht gelesen werden könne.

10. Letzter Versuch. Per F5 im Browser die Player-Seite reloaded.

Es geht!!! Aber moment... was ist denn das für ein übel verwaschenes Video und Kompressionsartefakte und bei schnellen Bewegungen ruckelt alles?

Ja geht`s noch? 

Ich fasse nochmal zusammen. Ich habe mich durch sage und schreibe 9 Fehlermeldungen geklickt um dann ein Video in schlechter Qualität anschauen zu können.
Was machen eigentlich Otto-Normal-Verbraucher um dieses besch... Maxdome zum laufen zu bringen. Ohne die externe Streaming Box ist das doch für keine Sau benutzbar.

Fazit: Der Media-Player wird wieder in seine Datenschutz-Schranken verwiesen und das DRM Active-X abgeschaltet.
Ich starte lieber meinen Joost Client und stöbere durch das dort angebotene kostenlose Programm in guter Qualität (die ist übrigens seit gestern merklich gestiegen, vermutlich wegen stark steigender User-Zahlen). Joost funktioniert halt einfach... so muss das aussehen. 

DRM sucks!

[meinung] 

Nachtrag: Ich habe Maxdome natürlich nicht verlinkt. Ich werde einen Teufel tun, denen auch noch das Google Ranking zu verbessern. So weit kommt`s noch...